Hypnose

Hypnose - ein uraltes Heilverfahren erlebt eine Renaissance

Hypnose- die Kraft unseres Unterbewusstseins

Selten ist man sich bewusst, welche Kraft und welche Möglichkeiten in unserem Gehirn stecken. Wenn man es lässt und ihm die richtigen Anweisungen gibt, ist es fähig Schmerzen auszuschalten, was sonst nur durch eine Narkose möglich ist. Es ist in der Lagen, Traumata aus der Vergangenheit einer neuen Bewertung zu unterziehen, sodass man trotzdem gut und zufrieden weiterleben kann. Die Hypnotherapie nutzt dieses in uns angelegte Potential.  

 

Die Arbeit in Trance ermöglicht oft Lösungen zu finden, denen man mit dem Alltagsverstand nicht auf die Spur kommt.

Probleme, ob körperlicher oder seelischen Art, welche ihren Ursprung in einem Trauma oder zumindest im emotionalen Bereich haben, lassen sich leichter lösen, indem man wieder in diesen Bereich zurückkehrt und dort Veränderungen anstrebt.

Die meisten von uns kennen das aus eigener Erfahrung: man hat ein belastendes Ereignis aus der Vergangenheit schon so und so oft besprochen, erzählt, sich selber immer wieder gesagt, dass es ja Vergangenheit ist- und doch- die Angst will nicht weichen, die Bilder steigen immer wieder aus der Tiefe auf, das Herz fängt an zu rasen, die Hände werden schweißnass, das Ereignis hat einen wieder.

Im Grund können wir dem Teil unseres Gehirns, welches solche Ereignisse speichert, dankbar sein. Es erinnert uns immer wieder, dass wir uns in einer gefährlichen Situation befunden haben und dass wir diese künftig auf jeden Fall meiden sollen um am Leben zu bleiben. Denn darum geht es unserem Unterbewusstsein: dass wir am Leben bleiben. Um nichts mehr und nichts weniger.

Dennoch verliert diese Signal manchmal den beschützenden Charakter und wird zur großen Belastung. Ähnlich dem körperlichen Schmerz- der akute Schmerze z.B. beim Fassen auf eine heiße Herdplatte, hat schützenden Charakter, chronische Schmerzen z.B. nach einer Gürtelrose, belasten nur noch.

Wird aus einem akuten Alarmsignal ein chronischer Zustand, der am freien Weiterleben hindert ist es Zeit, diesen hinter sich zu lassen.

Für unser Gehirn sind Dinge auch dann Realität, wenn wir sie in unserer Vorstellung, mehr noch im Zustand der Hypnose, erleben. Natürlich kann die äußere Realität, auch die eines Traumas in der Vergangenheit, nicht geändert werden, wohl aber die Art und Weise, wie unser Gehirn und damit unser Körper auf die Erinnerung reagiert.

Ziel ist es, dass die Erinnerung keine belastenden körperlichen und psychischen Reaktionen mehr hervorrufen. Daran wird während einer Hypnosesitzung gearbeitet. Und es hat tatsächlich mit "Arbeit" zu tun. Der Therapeut ist hier der Begleiter, die eigentliche Arbeit und die Veränderung vollzieht sich im Inneren des Klienten.

Hier beantwortet sich auch die häufig gestellte Frage, ob man sich nach einer Hypnosesitzung an den Inhalt erinnert, nahezu von selbst. Ja, natürlich erinnert man sich, sogar sehr lebhaft.

 

 

Das Thema der Schmerzausschaltung durch Hypnose finden Sie eindrucksvoll demonstriert in den folgenden Dokumentationen:

 

Durch die modernen Diagnostikverfahren der Neurologie (fPET, MRT) konnten solche Trancezustände, in denen das Schmerzerleben ausgeschaltet ist, inzwischen untersucht werden. Es wurde festgestellt, dass während der Hypnose äußere Reize zwar noch in den für das Schmerzempfinden zuständigen Gehirnregionen ankommen, dort aber nicht mehr als Schmerz bewertet werden. Andere Gehirnregionen werden dafür umso aktiver.

Warum das allerdings so ist, und wie das Gehirn diesen hochkonzentrierten Zustand, in dem Dinge, die der alltäglichen Welt angehören in ihrer Relevanz anders bewertet werden erreicht, bleibt noch zu erforschen. Trotzdem macht man ihn sich in der Hypnose zunutze.

 

 

 

Behandlungsbeispiele meiner Praxis:

  • Prüfungsangst (Schule, Studium, Berufsausbildung, Sport - auch Hundesport etc.)
  • Auftrittsangst (Musiker, Redner, Personen des öffentlichen Lebens etc.)
  • Flugangst
  • Zahnarztphobie (auf Wunsch auch Begleitung zur Zahnbehandlung mit Hypnose vor Ort, nach Absprache mit dem behandelnden Kollegen)
  • spezifische Ängste (Spinnen, Hunde, etct.)
  • Hypnose zur Gewichtsreduktion, in Verbindung mit Beratung über die individuell am besten geeignete Ernährungsumstellung ( z.B. LOGI-Methode, Intervallfasten 5:2 oder 16:8, etc),
  • psychosomatische Beschwerdebilder
  • chronische Schmerzen, auch Phantomschmerzen
  • Trauerarbeit, insbesondere wenn ein Abschiednehmen von dem Verstorbenen, aus unterschiedlichsten Gründen, nicht möglich war. Diese Trauerarbeit kann sich auf den Verlust eines Menschen oder auch eines Tieres beziehen.
  • zur Anregung der Selbstheilungskräfte bei Tumorerkrankungen sowie zur Verbesserung der Verträglichkeit von Chemo- und Strahlentherapie.
  • Vorbereitung vor Operationen (zur Reduzierung der Angst- und Stressfaktoren sowie der Unterstützung der schnellen Wundheilung und Rekonvaleszenz)
  • Geburtsvorbereitende Hypnose (Vermittlung von Selbsthypnose mit dem Ziel der Entspannung und Schmerzabschaltung)
  • Vorbereitung vor einer künstlichen Befruchtung
  • Vermittlung von Selbsthypnosetechniken
  • u.v.a. mehr

 

 

 

 

Honorar

Das Honorar berechnet sich nach der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) mit dem Steigerungssatz 2,14 (Erstgespräch 1,75).

Patienten, die als Selbstzahler in die Praxis kommen, honorieren am Ende jeder Hypnosesitzung den Betrag in bar. Sie erhalten bei Abschluss der Therapie eine quittierte Rechnung für die Steuererklärung bzw. für eine eventuell vorhandene Zusatzversicherung.

Vorgespräch: GOÄ Ziffer 860 (analog), Faktor 1,75 = 94 Euro
Hypnosesitzung: GOÄ Ziffer 870 (analog), Faktor 2,15 = 94 Euro

Bei Hypnosen, die in Praxisräumen anderer Kollegen ( z.b. Zahnärzte) durchgeführt werden, erlaube ich mir zusätzliche Fahrtkosten zu berechnen, die sich an der Entfernung zur Praxis orientieren (laut GOÄ Wegzuschlag).